Mineralstoffe sind anorganische Substanzen, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. Sie müssen daher zwingend über die Nahrung aufgenommen werden. Je weniger verarbeitet ein Lebensmittel ist, umso höher ist dessen Mineralstoffgehalt. Mit einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung lässt sich die empfohlene Zufuhr an Nährstoffen normalerweise gut erreichen. Es gibt jedoch Situationen und Umstände, in denen ein erhöhter Bedarf an Nährstoffen entstehen kann. In solchen Situationen können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein.
Mineralstoffe werden in folgende zwei Gruppen unterteilt:
- Mengenelemente:
Der Körperbestand sowie der tägliche Bedarf an Mengenelementen ist deutlich höher als derjenige von Spurenelementen. Der Körper eines Erwachsenen enthält beispielsweise zwischen 0,75 – 1,3 kg Calcium. Weitere Mengenelemente sind beispielsweise Magnesium, Natrium und Kalium. Unabhängig von ihrer Konzentration im Körper erfüllen sowohl Mengen- als auch Spurenelemente gleichermassen wichtige Funktionen. - Spurenelemente
Im Gegensatz zu den Mengenelementen benötigt der Mensch Spurenelemente nur in sehr kleinen Mengen – ohne sie geht es aber trotzdem nicht: Viele Spurenelemente wie Eisen, Kupfer, Jod, Selen oder Zink sind für den Körper unentbehrlich. Benötigt der Körper weniger als 50 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht von einem Mineralstoff, bezeichnet man diesen als Spurenelement. Liegt der tägliche Bedarf eines Spurenelements sogar unter 1 Milligramm, spricht man von einem Ultraspurenelement.