Der Apfel, das Brot, die Bratwurst – jedes Lebensmittel, das wir essen, verlässt den Körper nach einiger Zeit in Form von Stuhlgang. Zwischen dem Mund und dem Anus liegen unzählige Verdauungsschritte, die dabei helfen, dass das Nahrungsmittel in seine Kleinsten Einheiten zerteilt wird. Nur so kann der Körper die Nährstoffe aus dem Lebensmittel in seine Zellen einbauen. Was nicht verwertet werden kann, scheidet der Darm aus, meistens morgens.
Das, was wir ausscheiden, ist ein aufschlussreiches Spiegelbild dessen, was wir essen und wie wir es verdauen können. Die Konsistenz, die Farbe, der Geruch und die Frequenz des Stuhlgangs geben Auskunft über die Ernährung und die Verdauungskraft eines Menschen. Im Idealfall entleert sich der Darm morgens nach dem Aufstehen und der Stuhl ist braun, nicht zu trocken, nicht klebrig und nicht breiig. Wer einen natürlichen Stuhlgang hat, dem reichen zwei Blätter Toilettenpapier und der Körper fühlt sich nach der Entleerung leichter an.